Blick auf den Untersberg aus dem Ainringer Moos.
Nördlich von Bad Reichenhall, in der Gemeinde Ainring, erstreckt sich mit dem Ainringer Moos ein faszinierendes Naturjuwel. Das ehemalige Hochmoor, das einst intensiv zur Torfgewinnung genutzt wurde, hat sich durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen zu einem wertvollen Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten entwickelt und bietet Besuchern eine Ruheoase abseits der bekannten Touristenpfade.
Ein gut ausgebauter Moor-Erlebnispfad führt durch das Gelände und vermittelt an verschiedenen Stationen Wissenswertes über die Entstehung des Moores und die Geschichte des Torfabbaus. Besonders beeindruckend ist die Fahrt mit der historischen Feldbahn, die an ausgewählten Terminen betrieben wird und einen authentischen Einblick in die einstige Arbeitswelt ermöglicht. Die flache Landschaft mit ihren weiten Schilfflächen und dunklen Mooraugen bietet zu jeder Jahreszeit eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre.
Für Naturfreunde und Vogelbeobachter ist das Ainringer Moos ein Paradies. Von einem Aussichtsturm aus lässt sich die weite Fläche überblicken – mit etwas Glück kann man seltene Vogelarten bei der Rast oder Brunnensuche beobachten. Der Blick schweift dabei immer wieder zurück auf die markante Kulisse der Berchtesgadener Alpen, die sich im Süden majestätisch über der flachen Moorlandschaft erheben.
Vom Zentrum Bad Reichenhalls aus erreicht man das Ainringer Moos mit dem Auto in ca. 15 bis 20 Minuten über die B20 Richtung Freilassing/Ainring. Parkmöglichkeiten finden sich direkt am Ausgangspunkt der Wanderwege (z.B. im Ortsteil Mühlstatt). Auch für Radfahrer ist das Moos ein beliebtes Ziel, da es über gut beschilderte Radwege nahezu steigungsfrei zu erreichen ist.
Tipp: Besonders in den frühen Morgenstunden oder am späten Nachmittag ist die Stimmung im Moor durch das flache Licht besonders fotogen. Festes Schuhwerk wird empfohlen, auch wenn die Hauptwege gut befestigt sind.
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