Der Königssee, im Hintergrund St. Barholomä.
Eingebettet zwischen den steil aufragenden Felswänden von Watzmann und Hagengebirge, bietet der Königssee ein Naturerlebnis von unvergleichlicher Intensität. Mit seinem smaragdgrünen, kristallklaren Wasser und einer Tiefe von bis zu 190 Metern erinnert er an die majestätischen Fjorde Norwegens und gilt als einer der saubersten Seen Deutschlands.
Um die unberührte Natur des Nationalparks zu schützen, wird der See bereits seit über 100 Jahren ausschließlich mit lautlosen Elektro-Fahrgastschiffen befahren. Eine Fahrt über den See ist ein Erlebnis der Stille, das nur an einer Stelle unterbrochen wird: Wenn der Trompeter das berühmte Echo an der Flutwand erklingen lässt. Der erste Halt führt meist zur Halbinsel St. Bartholomä. Die barocke Wallfahrtskirche mit ihren charakteristischen roten Zwiebeltürmen ist das Wahrzeichen des Sees und bietet vor der mächtigen Watzmann-Ostwand eine der beeindruckendsten Fotokulissen der Alpen.
Wer die gesamte Länge des acht Kilometer langen Sees erkundet, erreicht die Endstation Salet. Von dort aus führt ein kurzer, herrlicher Wanderweg zum nahegelegenen Obersee. Hier spiegelt sich das markante Massiv in einer vollkommenen Ruhe wider. Ein weiteres Highlight für Wanderer ist der Röthbach-Wasserfall, der sich am Ende des Tals über 400 Meter in die Tiefe stürzt und damit zu den höchsten Wasserfällen Deutschlands zählt.
Die Fahrt von Bad Reichenhall zum Königssee dauert mit dem Auto etwa 30 Minuten und führt über die malerische Berchtesgadener Straße. Für Gäste, die den öffentlichen Nahverkehr bevorzugen, bietet sich die Fahrt mit der S-Bahn oder der Bayerischen Regiobahn bis Berchtesgaden an, von wo aus Linienbusse in wenigen Minuten direkt zum Seeufer und zur Talstation der Jennerbahn verkehren.
Tipp: Um die mystische Ruhe am See ohne großen Trubel zu genießen, empfiehlt es sich, eine der ersten Fahrten am frühen Vormittag zu nutzen. Der Anblick, wenn die Morgensonne über die Gipfel bricht und den See in goldenes Licht taucht, ist unvergesslich.
Nur wenige Kilometer von Bad Reichenhall entfernt, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Rupertiwinkels, liegt der Höglwörther See. Er gilt als einer der wärmsten und malerischsten Seen der Region. Das Zusammenspiel aus dem stillen Wasser, dem dichten Schilf und dem markanten ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift auf der Halbinsel macht diesen Ort zu einem Ziel von besonderer kultureller und landschaftlicher Schönheit.
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Nördlich von Bad Reichenhall, in der Gemeinde Ainring, erstreckt sich mit dem Ainringer Moos ein faszinierendes Naturjuwel. Das ehemalige Hochmoor, das einst intensiv zur Torfgewinnung genutzt wurde, hat sich durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen zu einem wertvollen Lebensraum für seltene Pflanzen- und Tierarten entwickelt und bietet Besuchern eine Ruheoase abseits der bekannten Touristenpfade.
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Gleich hinter der Grenze am Salzburger Flughafen wartet ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das weit mehr ist als eine gewöhnliche Flugzeug-Ausstellung: Der Hangar-7. In einer futuristischen Konstruktion aus 1.200 Tonnen Stahl und 1.750 Glasplatten beherbergt er die legendäre Flotte der Flying Bulls sowie historische Formel-1-Rennwagen.
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