Hinter dem zugefrorenen Höglwörther See ist der Hochstaufen zu sehen.
Nur wenige Kilometer von Bad Reichenhall entfernt, eingebettet in die sanfte Hügellandschaft des Rupertiwinkels, liegt der Höglwörther See. Er gilt als einer der wärmsten und malerischsten Seen der Region. Das Zusammenspiel aus dem stillen Wasser, dem dichten Schilf und dem markanten ehemaligen Augustiner-Chorherrenstift auf der Halbinsel macht diesen Ort zu einem Ziel von besonderer kultureller und landschaftlicher Schönheit.
Ein ebener, etwa 2,5 Kilometer langer Rundweg führt direkt am Ufer entlang und ist für Spaziergänger jeden Alters mühelos zu bewältigen. Der Weg bietet immer wieder neue Perspektiven auf das Kloster Höglwörth und die umliegende Bergwelt. Im Sommer lädt das kleine, idyllische Strandbad am Nordufer zu einer Erfrischung im Moorwasser ein, während im Winter der gefrorene See oft Schlittschuhläufer und Spaziergänger anlockt.
Das Herzstück des Ensembles ist das ehemalige Kloster, das bereits im Jahr 1125 gegründet wurde. Die Stiftskirche St. Peter und Paul mit ihrer prachtvollen Innenausstattung ist ein bedeutendes Zeugnis bayerischer Barockkunst und absolut sehenswert. Nach einem Rundgang bietet sich eine Einkehr im benachbarten Klosterwirt an, dessen Biergarten einen traumhaften Blick über den See bietet und für seine regionale Küche bekannt ist.
Von Bad Reichenhall aus erreicht man den Höglwörther See in ca. 15 bis 20 Minuten mit dem Auto über die B20 und weiter Richtung Anger/Höglwörth. Für Radfahrer ist die Strecke über Piding und Anger ebenfalls sehr attraktiv und führt durch die typisch bayerische Voralpenlandschaft. Wer den Bus nutzt, kann die Linie von Bad Reichenhall Richtung Anger wählen (Haltestelle Höglwörth).
Tipp: Besonders im Herbst, wenn sich das bunte Laub der Bäume im See spiegelt und der Nebel über dem Wasser aufsteigt, entfaltet der Höglwörther See eine fast magische Atmosphäre – ideal für Hobbyfotografen!
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Wer in Bad Reichenhall den Blick nach oben richtet, kommt an ihm nicht vorbei: Der Hochstaufen ist mit seinen 1.771 Metern der markanteste Gipfel im Reichenhaller Talkessel. Als Teil des Staufen-Massivs prägt er nicht nur die Silhouette der Alpenstadt, sondern bietet auch von Piding aus – mit dem historischen Schloss Staufeneck zu seinen Füßen – einen majestätischen Anblick.
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